nö-Theater am Schauspiel Köln

Die TAK-Alumnis vom nö-Theater zeigen „A wie Aufklärung“ im Britney

Die Außenspielstätte des Schauspiel Köln liegt mitten in der Stadt: Das Britnney – Powered by Schauspiel Köln findet man am Offenbachplatz, direkt neben der Baustelle des Stadttheaters.

Dort zeigt das Kölner Stadttheater am 09.07.2018 um 20 Uhr nun die Produktion „A wie Aufklärung“ des Kölner nö-Theaters um den Schauspieler, Regisseur und TAK-Alumni Janosch Roloff. Auf der Bühne stehen die TAK-Alumni Felix Höfner, Asta Nechajute, Anne Müller und Lucia Schulz neben dem Kölner Schauspieler Slim Weidenfeld.

Das Stück wurde vom nö-Theater zum NSU-Komplex entwickelt und ist der Nachfolger der vielfach prämierten Stückentwicklung „V wie Verfassungsschutz“, die unter anderem 2012 mit dem Kölner Theaterpreis und dem Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater ausgezeichnet wurde.

„Ein wichtiges Ziel haben wir erreicht.“

Robert Christott, TAK-Schulleiter

Für den Schulleiter der TAK, Robert Christott, wird damit ein lang gehegtes Ziel erreicht:

Als wir 2014 unser neues Leitbild für eine Schule für freie darstellende Kunst unter dem Titel „Nur Mut!“ heraus gebracht hatten, war die Idee, Schauspieler bei entsprechender Begabung zu Theatermachern auszubilden. Damals habe ich unter anderem das Ziel beschrieben, dass in der Zukunft Arbeiten der TAK-Alumni und ihrer Gruppen und Ensembles vom Stadttheater als Gastspiel eingeladen werden. Das haben wir nun durch die Arbeit des nö-Theaters erreichen können. Ich bin sehr stolz auf die Truppe.


 

Hier geht es zur Veranstaltung auf der Webseite des Schauspiel Köln.

Es geht weiter, bis heute ist wenig aufgeklärt. Viele Fragen sind nach wie vor offen.

Vier Jahre nach ihrem ersten Projekt zu dem Thema – dem vielfach ausgezeichneten Stück “V wie Verfassungsschutz” – setzt sich das nö theater erneut mit dem NSU Komplex und dem Verfassungsschutz auseinander. Denn trotz Versprechen von höchster Stelle, einem jahrelangen Gerichtsprozess und zahlreicher Untersuchungsausschüsse müssen die Betroffenen auch weiterhin auf eine lückenlose Aufklärung warten.–

Das nö theater begibt sich ins Zeugenschutzprogramm, sucht nach den Ursachen und stellt die Frage ob wir die Antworten überhaupt wissen möchten.

Mit: Felix Höfner, Asta Nechajute, Anne Müller, Lucia Schulz, Slim Weidenfeld

Inszenierung: Janosch Roloff

Bühnenbild: Lisa Schmitt

Eine Koproduktion mit dem Polittbüro Hamburg.

Unterstützt von der Orangerie- Theater im Volksgarten und Theaterakademie Köln.