THEATERAKADEMIE KÖLN (TAK)

SCHAUSPIELAUSBILDUNG

Staatlich anerkannt

Abendkurse

Schauspieltraining für Amateure

WEITERBILDUNG

für Profis

Vermietung

für Proben, Castings etc.

Bei uns treffen professionelle Schauspielausbildung, Schauspieltraining für Amateure, Weiterbildung und künstlerische Praxis aufeinander. Vom ersten Kurs bis zum Diplom. Vom Ausprobieren bis zur professionellen Weiterentwicklung. Vor der Kamera, auf der Bühne und im Proberaum.

Du willst Schauspiel zu deinem Beruf machen? Dich professionell für Theater und Film ausbilden lassen?  – Oder willst du Schauspiel einfach einmal ausprobieren? Als regelmäßiges Hobby betreiben?

Wir bieten all dies an. Finde den Weg, der zu dir passt.

TAG DER OFFENEN TÜR 2026. Komm rein. Schau dich um. Mach mit.

Du interessierst dich für eine Schauspielausbildung? Du möchtest wissen, wie wir arbeiten, wer bei uns unterrichtet und wie sich der Alltag an einer Schauspielschule anfühlt? Dann komm vorbei. Am 6. Dezember 2026 von 12:00 bis 20:00 Uhr öffnen wir die Türen der...

WOCHE DES OFFENEN UNTERRICHTS. Schau, wie wir unterrichten.

Du überlegst, Schauspiel zu studieren? Du möchtest wissen, wie der Unterricht an einer Schauspielschule aussieht und ob die Theaterakademie Köln zu dir passt? Dann komm vorbei. In unseren Wochen des offenen Unterrichts öffnen wir die Türen unserer...

MONOLOG-FREITAG. Bring deinen Monolog. Wir trainieren.

Du hast einen Monolog für ein Vorsprechen, deine Bewerbung, dein Repertoire – oder einfach einen Text, an dem du weiterarbeiten willst? Dann bring ihn mit. Beim Monolog-Freitag wird die Theaterakademie Köln zum offenen Trainingsraum für Schauspieler:innen. Zwei...

Das sagen unsere Absolvent:innen

Meine Zeit an der Theaterakademie Köln war in vielerlei Hinsicht formativ.
Auf der einen Seite lernen wir, ein unbeschriebenes Blatt Papier zu werden, um für jede Rolle bei Null anfangen zu können, während wir auf der anderen Seite bei jedem Schritt mit uns selbst konfrontiert werden.
Wir lernen uns und unseren Körper bis ins kleinste Detail kennen, unseren Habitus, alles von Stehen über Gehen bis hin zum Sprechen. In meinem Fall insbesondere Letzteres, da ich stark lispelte, als ich meine Ausbildung begann. Dank zusätzlicher Logopädie bei einer der Sprechdozentinnen, habe ich es jedoch geschafft, meinen Sigmatismus innerhalb eines Jahres erfolgreich loszuwerden.
Das weitreichende Netzwerk aus Studierenden, Alumni und Dozierenden hat es mir vom ersten Semester an ermöglicht, an unterschiedlichsten Projekten teilzunehmen, sodass ich nicht nur Erfahrungen als Darstellerin, sondern auch als Regieassistenz, Casting Direktorin und Schauspielcoach machen konnte. Dadurch habe ich auch meine Liebe zum Schreiben wiederentdeckt und bin derzeit in den letzten Zügen meines Debütromans, vertreten werde ich durch die zoraLit Agentur.
Meine viereinhalb Jahre Ausbildung an der TAK haben mich nicht nur in mehreren Handwerken geschult und mir eine vielseitige Karriere beschafft, sondern mich auch als Mensch geformt, was man wahrlich nicht von jedem Studiengang behaupten kann.

Als ich die Theaterakademie mit meiner Bühnenreife in den Händen verlassen habe, war da vor allem eines: ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit und eine große Vorfreude auf alles, was vor mir liegt.
Ich habe diese Schule mit einem „Ich-bin-bereit-Gefühl“ verlassen. Mit einem vollen Handwerkskoffer, einer ausgebildeten Stimme, einem geschärften Blick für meine Arbeit und eine klare Vision davon, wohin ich mich als Künstlerin entwickeln möchte. Vor allem aber nehme ich ein Vertrauen mit, das entsteht, wenn man an einem Ort gelernt hat, sich auszuprobieren, zu wachsen, Fehler zu machen und über sich selbst hinauszuwachsen.
Ich habe diese Schule mit Menschen an meiner Seite verlassen, von denen ich spüre, dass die Verbindungen weit über die Ausbildungszeit hinaus Bestand haben werden. Mit Freundschaften, die mich geprägt haben und mit Dozierenden, die ich heute als MentorIn auf meinem künstlerischen Weg sehe.
Mit all dem im Gepäck durfte ich bereits innerhalb von nur sechs Monaten nach meinem Schulabschluss meine vierte Theaterproduktion antreten. Ich stand unter anderem mit einem Solo-Stück auf der Bühne und habe meinen ersten Kinofilm gedreht, in dem ich die weibliche Hauptrolle verkörpere (rel 2027).
Die Theaterakademie war der Ort, an dem mein künstlerisches Fundament gelegt wurde. Sie wird für immer ein Teil meiner Geschichte bleiben und ich schaue mit großer Dankbarkeit auf diese prägende Zeit zurück.

Es ist eine ganz schöne Challenge, über vier Jahre Schauspielschule zu schreiben. What a hell of a ride! Diese Ausbildung ist in etwa genauso strange und unkonventionell wie der Beruf des Schauspielers selber- und genau das macht es aus! Mit neunzehn bin ich reingestartet. Gerade am Anfang immer voll rein, immer mindestens hundertzehn Prozent. Für mich war eine Szene oder ein Monolog oder eine Übung im Grundlagenunterricht erst „gut“ oder „richtig“ gespielt, wenn die Bühne danach voller Schweiß war oder der Raum abgefackelt. Ich konnte aus dieser unermüdlichen Energie, die ich nun mal einfach als Jonas habe, immer schöpfen. Irgendwann kam der Punkt, an dem mir Dozierende das Feedback gegeben haben, dass all das natürlich eine große Qualität und Stärke sei, aber, dass man doch auch gerne mal meine verletzlichen, zärtlichen, ruhigen Seiten sehen wollen würde- Bandbreite.
Und da hat es gekracht. Auf einmal war all dieses fast schon freche (oft aber auch einfach behauptete) Selbstbewusstsein weg. Futsch. Tschüss. Und dann stand ich da und wusste nicht mehr, was „richtig“ und was „falsch“ ist.

SPOILER: Es gibt viele Wahrheiten, die miteinander Co. existieren dürfen. Man muss es nur irgendwann mal begreifen. Da war ich aber noch lange nicht. Mehrere Semester hatte ich das Gefühl, mich verteidigen zu müssen und mit allem, was ich mache, ständig gegen Wände zu rennen. Ich konnte es mir nicht erklären. Das Ding ist, dass ich gesehen wurde. Ich war nicht gewohnt, dass Leute kritische Nachfragen stellen oder sehen wollen, wer sich denn wirklich hinter dieser großen, lauten Fassade, die ich vorgegeben habe zu sein, versteckt. Ich wusste es selbst nicht. Aber jetzt wollte ich es auch wissen. Was ich im Nachhinein am meisten schätze, ist die Ruhe und Geduld, mit der man mir entgegengetreten ist. Auf Augenhöhe und mit Respekt. Und so konnte ich ganz langsam und Schritt für Schritt den Fuß vom Gaspedal nehmen und diese Mauer sanft und voller Neugier abbauen.

Ich bin dankbar, Dozierende gehabt zu haben, die mich gesehen haben, an mich geglaubt haben und mit sanften Arschtritten Schritt für Schritt näher zu mir gebracht haben. Ich habe an der TAK Freund:Innen fürs Leben gefunden und durfte mit ihnen zusammen groß werden. Ohne diese vier Jahre wäre ich nicht die Person, die ich jetzt bin.

Ich möchte diese Zeit niemals missen wollen.